Online JavaScript IDE: jsBin und jsFiddle

jsBin und jsFiddle

Webbasierte Dev-Tools wie JSBin ermöglichen Frontend Development ohne eine lokale Entwicklungsumgebung und eigenes Hosting. Ergebnisse des eigenen HTML, CSS und JavaScript kommen in Echtzeit und lassen sich teilen.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Anbietern für cloudbasierte Echtzeitentwicklung. Bisher habe ich nur JSFiddle als Alterntive ausprobiert, da ich bisher sehr gut mit JSBin ausgekommen bin. Mit der browserbasierten Entwicklungsumgebung lässt sich kurzerhand HTML, CSS und JavaScript ausführen. Das Ergebnis kann gespeichert und auch geteilt werden. Das ist eine riesen Hilfe, wenn man mal eben einem Kunden eine Funktionalität oder Gestaltung zeigen möchte, diesem aber nicht gleich das halbfertige Produkt seiner eigenen Entwicklungsumgebung vor die Nase halten möchte. Auch die einzelnen Entwicklungs-Versionen (Milestones) können in JSBin betrachtet und nachträglich bearbeitet werden. 

Anwendungsbeispiel mit JSBin

Die erste Entwicklung zeigt die Bewertungsbox, welche ich für meine Testberichte der Homepage Baukästen initial in JSBin entwickelt habe. Die übliche 5 Sterne Bewertung war mir einfach zu langweilig. Nun, hier ist HTML und CSS für die unterschiedlichen Abstufungen auf einer Skala von 0 bis 10.

JS Bin
Die Nutzung am Code stelle ich zur freien Verfügung

Umsetzung mit JSFiddle

Hier noch ein Beispiel für ein interaktives Werbemittel, gebaut in JSFiddle. Bei Mouseover fährt das jeweilige Tablet aus der Kindle-Familie nach oben. Ich hatte dieses Snippet mal inkl. Affiliate-Links in der digitalen Bibliothek meiner Verlags-Website Lexikus.de/bibliothek eingesetzt. Die Conversion Rate war leider ernüchternd und so habe ich diesen Versuch wieder von der Seite genommen.


Code ebenfalls zur freien Verfügung

Zahlreiche Alternativen

Wie oben schon erwähnt, gibt es sehr viele Anbieter in diesem Bereich. Es gibt einige auch Blogs wie Give ’n‘ Go, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Grafikvorlagen in HTML und CSS nachzubauen.
Ich hatte bei meinen Tests übrigens das Gefühl, dass bei JSBin alles etwas flüssiger läuft. Allein die Möglichkeit ein „Bin“ auf einer externen Seite wie in meinen Blog-Beitrag hier einzubetten, ist angenehmer bzw. selbsterklärend. Bei JSFiddle muss man sich dazu erstmal durch ein kurzes Tutorial lesen. Ich habe mich letztlich also für JSBin entschieden – Das browserbasierte Development-Tool ist bei mir jede Woche im Einsatz.

Über den Autor
Hans-Jürgen ist Gründer von valao digital und hilft damit Selbstständigen und kleinen Unternehmen bei der Planung und Umsetzung effektiver Online-Strategien. Mehr dazu
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